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KIRAS Sicherheitsforschung

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Ausschreibungsergebnisse nach Kalenderjahren

Ausschreibungsergebnisse nach Instrumenten / Programmlinien

Projekte der gemeinsamen deutsch- österreichischen Ausschreibung 2013

Kooperative Projekte > 2009

Sis4You

Das KIRAS Forschungsprojekt „SIS4you“ zielt darauf ab, erfolgreiche Präventionsmaßnahmen gegen Einbrüche in Wohnungen, Häuser und Geschäftslokale zu setzen.

Das KIRAS Forschungsprojekt „SIS4you“ zielt darauf ab, erfolgreiche Präventionsmaßnahmen gegen Einbrüche in Wohnungen, Häuser und Geschäftslokale zu setzen. Mit umfangreicher IT-Unterstützung sollen einerseits die Bedrohungsanfälligkeit von Wohnobjekten reduziert und andererseits ein funktionelles Frühwarnsystem der Sicherheitsbehörden installiert werden, das die BürgerInnen frühzeitig über die aktuelle Gefährdung durch Einbruchskriminalität informiert und den Behörden im Feedback-Weg unterstützende Hinweise für die effiziente Bekämpfung von Eigentumsdelikten zuspielt. AIT und seine Partner konzipieren ein Sicherheitsportal für BürgerInnen, und entwickeln auf Basis der definierten Funktionalitäten einer solchen Plattform einen proof-of-concept Prototypen, mit dem die intendierten Maßnahmen abgebildet werden.
Das Vorhaben hat einen hohen Innovationsgehalt: zum einen gibt es weltweit kein Sicherheitsportal mit diesem Leistungsumfang, zum anderen bildet die Integration fortschrittlicher IT-Technologien wie 3D-Visualisierung die Basis für eine attraktive Anwendung. Das Sicherheitsportal für BürgerInnen wird auf der Grundlage einer interaktiven eLearning-Applikation mit hinterlegten adaptiven Softwaremodellen und semantischer Intelligenz in der Lage sein, die Input-Daten aus unterschiedlichen Datenquellen zeitnah so zu verknüpfen, dass für die Wissensvermittlung auf die BenutzerInnen zugeschnittene Informationen präsentiert werden können. Damit kann die Projektidee der Einbruchsprävention durch Information, Beratung und Schwachstellenanalyse von Einbruchsschutzkomponenten unter Einsatz von Visualisierungstechniken ebenso eingelöst werden, wie das generelle mittelfristige Projektziel der Verdichtung von geografischen Hotspot-Informationen über besonders gefährdete Stadtzonen, Straßenzüge etc. zu einer Verbrechenlandkarte.
Beim Sicherheitsportal für BürgerInnen werden auch Möglichkeiten für die bidirektionale Interaktion zwischen Bürger und Behörden umgesetzt (Warnmitteilungen der Polizei, Bürgerhinweise an die Polizei). Die Konzeption dieser Down- und Up-Kommunikationskanäle wird aber schon bei der Entwicklung des proof-of-concept Prototypen offen auf die mögliche weitere Integration von Web 2.0-Technologien ausgelegt, so dass zu einem späteren Zeitpunkt auch multimediale Social Media Informationsaustausch-Systeme wie Blogs, Chats oder Collaboration-Tools für effiziente Nachbarschaftshilfe etc. und geschlossene Benutzergruppen für weitere Mandanten (z.B. Gemeinden) implementiert werden können.

ProjektleiterIn / Unternehmen:
Austrian Institute of Technology GmbH, Safety & Security Department

PartnerInnen:
Bundesministerium für Inneres
Soroban IT – Beratungsgesellschaft mbH
E-SEC Information Security Solutions GmbH
IFES – Institut für empirische Sozialforschung GmbH

Kontakt:
DI Dr. Georg Neubauer
Austrian Institute of Technology GmbH
Safety and Security Department
2444 Seibersdorf
Tel.: +43 50550 2807
Fax: +43 50550 2813
E-Mail: georg.neubauer@ait.ac.at
Web: www.ait.ac.at

DI Thomas Bleier
Austrian Institute of Technology GmbH
Safety and Security Department
2444 Seibersdorf
Tel.: +43 50550 3115
Fax: +43 50550 2813
E-Mail: thomas.bleier@ait.ac.at
Web: www.ait.ac.at