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KIRAS Sicherheitsforschung

  •  11
Kooperative Projekte > 2008

SECRET – Search of Critical Events in Videoarchives

Ziel des vorliegenden Projektes ist die Erforschung von Algorithmen, Methoden und Prozessen, um die Aufgabe der Suche und Verfolgung von Ereignissen in Videoarchiven für das Sicherheitspersonal zu erleichtern und um einen Faktor 10-100 zu beschleunigen.

Ziel des vorliegenden Projektes ist die Erforschung von Algorithmen, Methoden und Prozessen, um die Aufgabe der Suche und Verfolgung von Ereignissen in Videoarchiven für das Sicherheitspersonal zu erleichtern und um einen Faktor 10-100 zu beschleunigen.

Unterschiedliche Behörden wie bspw. BM.I sind häufig mit Fragestellungen konfrontiert, eine bestimmte Events oder Verhaltensmuster in den Videoaufnahmen eines großen Videoarchivs eines Infrastrukturbetreibers wiederzufinden. Diese “Forensic”-Suche ist zeitlich extrem aufwändig, anstrengend und aufgrund der begrenzten Speichererlaubnis oft nicht erfolgreich. Dadurch können sicherheitskritische Ereignisse häufig nicht verhindert oder nicht nachverfolgt werden.

Im vorliegenden Projekt werden Suchkriterien durch eine Avatar-ähnliche Beschreibungssprache oder ein Bildbeispiel definiert und in eine mathematische Beschreibung der optischen Eigenschaften eines Events umgesetzt (Modelle, Histogramme, u. ähnl.). Diese Beschreibung wird mit den Videobildern aus dem Archiv verglichen. Jeder Vergleich liefert einen Wert der angibt mit welcher Wahrscheinlichkeit dieses Event mit dem Gesuchten im Bild identisch ist. Durch einen interaktiven Prozess, der den BenutzerInnen (Sicherheitskräften) unterschiedliche Resultate der Suche vorschlägt, kann der Suchraum zeitlich und örtlich eingeschränkt werden. Als Ergebnis werden die Events mit der höchsten Trefferwahrscheinlichkeit angezeigt.

Im vorliegenden Projekt soll untersucht werden, ob eine solche automatische Auswertung der Videobilddaten tatsächlich die gewünschte Reduktion des Aufwandes für die Suche von Events erzielt. Es soll anhand der Bedürfnisse des BM.I, sowie den Möglichkeiten eines Infrastrukturbetreibers anhand von praktischen Beispielen ein labormäßiger Aufbau eines solchen Suchprozesses mit den zugrundeliegenden Algorithmen erstellt werden. Dies soll in Zusammenarbeit von AIT und ICG (TU-Graz) als Forschungspartner und ASE als Industriepartner erfolgen und unabhängig ausgewertet werden. Wesentliche Forschungsthemen dabei sind: (i) Detektion und Segmentierung von Personen aus Videobildern, (ii) Vergleich und Wiederfinden von Events in unterschiedlichen Videobildern anhand von mathematischen Kriterien (iii) Analyse- und Lernen von Verhaltensmustern.

Dazu wird begleitend vom Forschungsinstitut des Roten Kreuzes (FRK) eine sozialwissenschaftliche Akzeptanzforschung bei MitarbeiterInnen der ÖBB und des BMIs mittels qualitativen Leitfadeninterviews, sowie mit InfrastrukturteilnehmerInnen mittels quantitativer Befragung durchgeführt. Basierend auf den Ergebnissen werden Empfehlungen zur Optimierung von Nutzen und Minimierung von Problempotentialen aus sozialwissenschaftlicher Sicht erarbeitet.

Projektleitung:
Dipl.-Ing. Bernhard Strobl, AIT – Austrian Institute of Technology
Projektpartner:
BM.I - Bundesministerium für Inneres
ICG – Institut for Computergraphics and Vision
AIT – Austrian Institute of Technology
FRK – Forschungsinstitut des Roten Kreuzes
ÖBB - Holding
ÖBB - Infrastruktur
ÖBB - Personenverkehr
ASE – Advanced Security Engineering

Kontakt:
AIT – Austrian Institute of Technology
Department Safety & Security
Dipl.-Ing. Bernhard Strobl
Donau-City-Strasse 1
1220 Wien
Tel. +43 050550 - 4290
Email: bernhard.strobl@ait.ac.at
Web: http://www.ait.ac.at/departments/safety-security/