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KIRAS Sicherheitsforschung

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Kooperative Projekte > 2014

Mobile eCard

Innovative und sichere Identifikation in einer mobilen Welt am Beispiel eCard

Im Rahmen dieses Projekts soll eine mobile e-health-Applikation (App) entwickelt werden. Mit dieser App soll zum einen die e-card auf ein Smartphone portiert werden und somit der physischen e-card gleichgestellt sein, und zum anderen zusätzliche Funktionen, wie zum Beispiel das e-Rezept oder die e-Medikation abgebildet werden. Als Basis für die erstmalige Identifizierung soll auf bestehenden Konzepten für die digitale Identität, wie das Konzept Bürgerkarte, das derzeit in zwei Ausprägungen (als Karte oder Handy-Signatur) existiert, aufgebaut werden. Dabei ist eine Einbettung in die vorhandene technische Ausstattung vorgesehen. GINA-Box und Ordinationskarte werden bei der Konzeption der e-health App insofern berücksichtigt, als Interoperabilität Voraussetzung bei der technischen Entwicklung ist.

Gänzlich neu ist in diesem Projekt die Schnittstelle zur vorhandenen Infrastruktur. Die technischen Partner werden die nach dem Stand der Technik höchsten Sicherheitsstandards berücksichtigen und gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen erheben und einbringen.

Ein erheblicher Mehrwert wird in der grafischen Benutzeroberfläche gesehen. Ziel ist ein nutzerfreundliches intuitives effizientes Interface zu gestalten.

Für die Bevölkerung soll in die mobile e-card eine Reihe von Zusatzfunktionen und Services integriert werden, um sie attraktiver zu machen indem bestehende Services einfacher bedienbar, aber auch transparenter und nachvollziehbarer gestaltet werden könnten. Dies soll durch die Konzentration auf bestimmte Zielgruppen (Digital Natives, Digital Immigrants, Sportbegeisterte, Gesundheitsbewusste, Ernährungsbewusste, Frauen, …) gefördert werden und die angebotenen Services sollen auf diese exakt zugeschnitten werden. Bei der Betrachtung möglicher Zusatzfunktionen sollen vor allem auch Erkenntnisse bzw. Trends aktueller Gesundheitsbewegungen, zum Beispiel der Quantified-Self-Bewegung, mit einfließen. Neben Sicherheitsaspekten, wie dem Hinzufügen eines Fotos, könnte zum Beispiel die Umsetzung des e-Rezepts oder der e-Medikation ein Teil der e-health-App sein. Eine Auswahl der Funktionen der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) wird zumindest in Betracht gezogen.

Für den Staat soll sich durch die angestrebte möglichst weite Verbreitung der mobilen e-health-App ein inklusiverer Zugang zu E-Government-Angeboten und damit letztlich eine Stärkung des Vertrauens der Bevölkerung in die Verwaltung verwirklichen. Durch die Verwendung der Zusatzfunktionen der mobilen e-card können die Ausgaben im Gesundheitsbereich potentiell gesenkt werden, da Krankheiten auf Grund potentiell gesteigerter Selbstverantwortung der  BürgerInnen potentiell früher erkannt und besser behandelt werden können. Durch das Projekt einer mobilen e-card soll evaluiert werden, welche Auswirkungen eine e-card-App auf die reale Welt von BürgerInnen hat und welche Aspekte von diesen angenommen werden würden. Die Ergebnisse können als Basis für weitere damit im Zusammenhang stehende politische Entscheidungen bzw. mögliche technische Innovationen und deren sozio-politische Bewertung herangezogen werden.

Projektleiter/In – Name und Institut/Unternehmen: 

Dipl.-Ing. Lei Zhu,
Projektleiterin, Research Industrial Systems Engineering (RISE) Forschungs-, Entwicklungs- und Großprojektberatung GmbH

Auflistung der weiteren Projekt- bzw. Kooperationspartner/Innen:

  • Österreichische Staatsdruckerei
  • Donau Universität Krems, Zentrum für E-Governance
  • Österreichische Ärztekammer

Kontakt: 

Dipl.-Ing. Lei Zhu
Research Industrial Systems Engineering (RISE) Forschungs-,Entwicklungs- und Großprojektberatung GmbH

Concorde Business Park F
2320 Schwechat, Austria

Mobile: +43 664 60 8444 1068
Fax: +43 1 5057473

lei.zhu@rise-world.com 
www.rise-world.com