Forschung

alpS Zentrum f Naturgefahren-Management GmbH

alpS wurde 2002 als außeruniversitäres Forschungs- und Kompetenzzentrum im Rahmen des Kplus-Programms gegründet. Ziel von alpS ist es, mit anwendungsorientierter Forschung den alpinen Lebens- und Wirtschaftsraum zu sichern. Hierzu führt alpS zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft (über 50), der Forschung (ca. 30 Institutionen) sowie zahlreichen Ämtern und Behörden praxisnahe Projekte durch. Das alpS-Partnernetzwerk kann auf das Know-how von über 2000 Expert/inn/en im In- und Ausland zurückgreifen. Bei alpS arbeiten über 35 Mitarbeiter an diesen interdisziplinären Projekten

Ansprechpartner

Dr. Eric Veulliet, Geschäftsführung

Grabenweg 3
A-6020 Innsbruck

Telefon: 0512/392929-11
Fax: 0512-392929-39

SiFo relevante Referenzen

Beispielgebend für sicherheitsforschungsrelevante Referenzen ist das Pilotprojekt „Risikomanagement Bezirk Reutte“, welches im NonKplus Bereich abgewickelt wurde. Aufbauend auf den Forschungsergebnissen aus dem Projekt „Risikomanagement für Gemeinden“ wurde ein Konzept entwickelt, welches es erlaubt Katastrophenschutzpläne für Gemeinden in eine zukunftsweisende Richtung zu gestalten. Der Ansatz des Risikomanagements mit seinen Prozessphasen - Risikoanalyse, Risikosteuerung und Risikoüberwachung war hierbei der Ansatzpunkt der Betrachtung. Die Risikoanalyse stellte dabei das Kerninstrument dar. Ausgehend vom Tiroler Katastrophenmanagementgesetz und seinem wichtigen Bestandteil der Ermittlung und Darstellung der Gefahrenlage wurde die Risikoanalyse dafür adaptiert und benutzerfähig gestaltet. Mit Hilfe des ebenfalls im Projekt entwickelten Risikoinformationssystem ORTIS (in Zusammenarbeit mit General Solutions Steiner GmbH) konnte ein Konzept erarbeitet werden, dass dem Land Tirol erlaubt, standardisiert die Gefahrenlage in den Gemeinden im Bezirk Reutte aufzunehmen und Vergleiche anstellen zu können. Nachdem das Pilotprojekt „Risikomanagement Bezirk Reutte“ abgeschlossen werden konnte, wird in Zukunft das ganze Bundesland Tirol inkl. seiner Gemeinden mit Hilfe dieser Methodik bearbeitet.

Keywords

Forschungszentrum, Naturgefahren, Risikomanagement, Wirtschaft-Wissenschaft-Behörde, Netzwerke, Interdisziplinarität, Innovation, Zukunftssicherheit, Risikobewusstsein

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